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11.07.2017 | Motorsport

KIA-Premiere auf der Nordschleife mit Höhen und Tiefen

Den vierten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring nutzte das saarländische Team BASTUCK, um den teameigenen KIA cee´d GT/R erstmals auf der Nordschleife einzusetzen. Nach einem Test am Freitagnachmittag waren Bernhard Wagner und Miguel Toril hoch motiviert für das Zeittraining, das aber vorzeitig durch eine Kollision beendet wurde.

Der Premiere auf der Nürburgring Nordschleife hatte das Team bereits lange entgegen gefiebert und sich umfangreich auf die neuen Herausforderungen vorbereitet. „Dass wir gut aufgestellt sind, zeigte sich im Test am Freitagnachmittag, bei dem beide Fahrer ihre ersten Nordschleifenrunden drehen konnten. Vielmehr brachte Miguel Toril nach seinem Stint wertvolle Zusatzinformationen zum Setup mit, die wir für eine optimale Vorbereitung für die Qualifikation am Samstag umsetzten“, so Teammanagerin Anke Bastuck. 

Dementsprechend voller Tatendrang ging das Team am Samstagmorgen in das Qualifying. Bernhard Wagner absolvierte die ersten drei Runden auf dem langen Eifelkurs und übergab das Lenkrad an den Spanier. „Wir sind hier in der VLN sehr freundlich aufgenommen worden und es macht unheimlich viel Spaß, mit dem KIA cee´d GT/R die „grüne Hölle“ zu erobern. Es ist natürlich eine große Aufgabe, aber das Team hat alles darangesetzt, hier ein Langstrecken Set-Up einzustellen“, fasste Wagner zusammen.

Miguel Toril, der die Nordschleife aus diversen Rennen sehr gut kennt, hatte sich selbst den Fokus auf die Erneute Überprüfung des Set-Ups gesetzt, bevor er auf Zeitenjagd gehen wollte. „Leider kam ich in meiner ersten Runde nur bis Metzgesfeld, denn dort kam es zu einer Kollision mit einem anderen Teilnehmerfahrzeug, die unser Qualifying leider vorzeitig beendete“, berichtete Toril später.

Nachdem das Team den KIA cee´d GT/R gecheckt hatte, stand schnell fest, dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken war. „Eine Reparatur wäre in der Kürze der Zeit nicht möglich gewesen und wir haben gemeinsam entschieden, dass wir uns auf die vor uns liegenden Rennen konzentrieren und an diesem Wochenende nicht mehr starten werden“, so Bastuck und ergänzt: „Wir ziehen dennoch eine positive Bilanz, denn der Entwicklungsschritt, den wir durch diesen – wenn auch kurzen – Testeinsatz gemacht haben, ist unheimlich groß.“ Für das Team bedeutet das jetzt, dass alle Daten und Erkenntnisse ausgewertet werden, denn dass der VLN-Start keine Eintagsfliege bleiben soll, ist bereits jetzt klar. „Bis zum sechsten Lauf wollen wir wieder startklar sein mit dem Langstreckenauto, dazwischen werden wir aber auch wieder ein Sprintrennen bestreiten: Unser zweiter KIA wird im Rahmen des ADAC GT Masters am Nürburgring in der Spezial Tourenwagen Trophy am Start sein“, erklärte Bastuck abschließend.